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Mit dem Peugeot Oldtimer in Rumänien

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Rumänien ist ein wunderbares Land!

Wir waren 2002 mit unserem alten Peugeot 403 U5 Commercial von 1958 3 Wochen dort unterwegs.

Wir durchquerten Tschechien, Slowakei, Ungarn sowie Siebenbürgen, die niedere Tatra, die Karpaten und Transylvanien.

Unser guter Jean-Luc hatte rund 1,5 Millionen km auf der Uhr. Er war von 1958 an mit kurzen Unterbrechungen immer im Alltagsbetrieb.

Ich war der dritte Besitzer. Der Erstbesitzer war ein Mann aus Avignon, der den Wagen locker 20 Jahre täglich benutzt hat, um seinen Marktstand auf den Marktplatz zu ziehen. Das ganze Jahr und bei jedem Wetter.

Mehr zum Peugeot findet Ihr auf meiner entsprechenden Webseite!

 

Windelhund in Brasov Peugeot 403 U5 und Janet in Rumänien 51PS Peugeot Motor Bj 1958

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Wie gesagt, in Rumänien war es wunderbar. Auch wenn uns alle für völlig verückt gehalten haben, dort mit einem 50 Jahre alten Auto Camping Urlaub zu machen. Wir hatten praktisch keine Probleme mit der alten Dame. Wir haben extra nicht den Landy genommen, weil der für Rumänien wohl etwas Oversized war. Der Peugeot allerdings bekam erheblich mehr Aufmerksamkeit, als wir uns je gedacht hätten. Entgegen der landläufigen Meinung stammen die ältesten Wagen in Rumänien nämlich den späten achtziger Jahren. Etwas älteres gibt es dort nicht... An den Grenzen waren die Zöllner jedenfalls restlos begeistert, wir kamen überall grandios durch ;-)

Wir würden ausgeraubt, überfallen, entführt und bestohlen werden..., der Wagen würde schlapp machen oder gestohlen, wir würden gekiddnappt oder ermordet und ähnlicher Schwachsinn begegnet uns j eigentlich auf jeder Reise vorher, wir sind daran gewöhnt, aber trotzdem ist es immer wieder anstrengend, auf dieses spießige und ängstliche Unverständnis zu treffen. So what. Bisher sind wir immer heil zurück gekommen und so wirds auch bleiben.

Fakt war, Jean Luc liess sich nicht mal richtig abschließen. Bestohlen worden sind wir nie, obwohl wir in dutzenden Städten stundelanges Sight Seeing machten.

Es ist ein wunderbares Land mit sehr zurückhaltenden, aber freundlichen Menschen, wunderbarer Natur, herrlichen alten Städten, jedes Dorf ist ein Blütenmeer, der Wasserhahn oft noch eine Pumpe vor der Tür. Viele Menschen sind selbstversorger. landwirtschaftliche Maschinen gibt es praktisch keine. Wir sahen über 90jährige, die mit Rechen auf steilen Almen Heumieten aufschichteten. Alle Generationen vereint. Abends flaniert die Ur-Enkelin mit der Oma durchs Dorf, während die Männer Backgammaon spielen und die Frauen auf einer Bank sticken oder die Kuh am Strassenrand zum Grasen führen.

In manchen Städten muss die Arbeitslosigkeit 100% haben. Wir sahen teilweise trostlose Dinge und unglaubliche Armut, aber die Menschen sind, glaube ich, glücklicher als wir. Man spürt es, wenn man sie anschaut.

Es ist eine Reise durch die Zeit in ein Land, wie es hier vor noch gar nicht so langer Zeit auch noch war. In den 50er Jahren ist es allerdings hier verschwunden.

Ich wollte, wir wären schon wieder dort...

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